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Biotechnologie ist der Tat eine Schlsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Inwieweit stimmst du dieser Behauptung?

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Die Biotechnologie ist nicht nur die innovativste Technologie unserer Zeit, sondern auch ein anwendungsorientiertes und interdisziplinres Wissenschaftsgebiet. Meiner Meinung nach, spielt die Biotechnologie die erste Geige in der Zukunft der Menschen, weil sie verschiedene Anwendungsfelder hat.
Am Anfang sollen wir ber einen Sachverhalt nachdenken. Dank der roten Biotechnologie, die der Pharmazie betrifft, knnen die rzte die Natur berlisten. Durch Unfall oder Krankheit zerstrte Krperteile knnen heute in hochspezialisierten Labors nachgezchtet werden – aus krpereigenem Zellmaterial, das nicht vom Immunsystem attackiert und abgestoen wird. Unter den wetteifernden Zentren gehren die deutschen Biotechnologie-Firmen zu den weltweit fhrenden. Meistens sind die Universittskliniken angegliedert und entwickelt deren Grundlagenforschung zur Anwendungsreife fort. Vieles ist bereits gelungen, das meiste noch „in Arbeit“.
Man muss aber bercksichtigen, dass die Biotechnologie nicht voll und ganz entwickelt ist. Die groen Ziele sind noch nicht erreicht: zum Beispiel ein komplettes, schlagendes Herz.
Bis 2025 muss sich allerdings die Nahrungsmittelproduktion verdoppeln, wenn zirka acht Milliarden Menschen ernhrt werden sollen, meint der Biologe. Der Trend zu mehr Fleisch schraubt den Bedarf an Nahrungsmitteln noch zustzlich in die Hhe. Dank der grnen Biotechnologie, die im Groen und Ganzen mit der Landwirtschaft verbunden ist, wre es mglich den Bedarf an der Nahrung schlielich befriedigen.
Das Gegenargument lautet: einerseits sind die Designerkosten nicht nur der neuen Nahrungsmittel sondern auch der komplizierten Medikamenten hoch. Andererseits ist die Gentechnik zur Weltnahrung nicht so bestimmt. Die Plne sind hypothetisch und man kann nur fortdenken, ob es berhaupt ausfhrbar wre, der dringendere Wunsch nach Weltnahrung zu verwirklichen.
Nach zahlreichen Katastrophen sind chemische Prozesse unter die kologische Lupe gekommen. Die Zukunft gehrt der „grnen Chemie“. Man gebraucht dazu oft erneuerbaren Rohstoffe, die weniger gefhrlich fr die menschliche Gesundheit sind und die Unwelt weniger belasten. Man nutzt auch wenigen schdlichen Reagenzien, die zudem – wenn immer mglich – katalytisch werden. Es ist untrennbar mit der Anwendung natrlicher Verfahren wie enzymatischer, katalytischer oder biotechnologischer Prozesse verbunden.
Ein anderer Gewichtspunkt ist die Erfahrung, dass die Biotechnologie auch als ein ethisches Problem angesehen werden kann. Die Menschen haben sich nie zwar der Schpfung so nah herangetastet wie derzeit. Das bringt die Gefahr, dass wir – Menschen selbstdestruktiv werden. Wollen wir wirklich musterhafte Lebewesen zeugen?
Wissen wir ganz genau, womit so etwas im Zusammenhang steht? Ich glaube, was das Klonen angeht, dann ist die therapeutische Klammerung vllig rechgefertigt. Schon derzeit werden noch sehr viele Transplantationen durchgefhrt. Die Organe werden den Leichen entnommen. Die Herstellung von einzelnen Organen aus den Stammzellen ist aus medizinischer Sicht ganz gute Idee – das kann doch krftig unser leben retten. Ich bin aber total gegen die Produktion von einer Menschrasse, weil das sicherlich unethisch ist. Die Wissenschaft sollte neben ihren Zielen eben auch die Ethik der Medizin bercksichtigen. Sonst werden die rzte auf die schiefe Bahn
Es ist nicht schwer eine Schlussfolgerung aus den Argumenten zu ziehen. Meiner Meinung nach ist die Biotechnologie der Tat eine Schlsseltechnologie des 21. Jahrhunderts, obwohl die Biotechnologie als ein ethisches Problem angesehen werden kann.

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